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E-Mail und Protokolle

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9 6. SMTP Service Extensions Im  Laufe  der  Jahre  sind  Anforderungen  an  E-Mail-Kommunikation  gestiegen.  Deshalb  hat man  sich  um  eine  Erweiterung  von  SMTP  bezüglich  der  Kommandos  und  Funktionen bemüht.   Diese   werden   auch   ESMTP   genannt.   Neu   hinzugekommene   Funktionen   sind abwärtskompatibel, so dass bereits existierende Implementationen nicht betroffen sind. Nutzt ein   Client   die   erweiterten   Features,   identifiziert   er   sich   beim   SMTP-Server   mit   dem Kommando EHLO (statt HELO). Ist der Server zu den Erweiterungen kompatibel, antwortet er  mit  einem  mehrzeiligen  Antwortcode  250,  wobei  jede  Zeile  ein  Kennwort  und  ein optionales Argument enthält. Die Kennwörter spezifizieren die SMTP-Erweiterungen, die der Server unterstützt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass mit Einführung von ESMTP Möglichkeiten geschaffen wurden, sich am Server zu authentifizieren, eine Übertragung jetzt auch im 8-Bit ASCII Format stattfinden kann (8BITMIME) und verschlüsselte Verbindungen zum Server ermöglicht wurden. 7. POP    Post Office Protokoll Viele Anwender nutzen Internet über Wählverbindung. Diesem Umstand geschuldet benötigte man  ein  Protokoll,  welches  den  exklusiven  Zugriff  auf  Mailboxen  erlaubte  um  zeit-  und kostensparend  eingetroffene  E-Mails  auf  den  Endbenutzerrechner  herunter  zuladen.  Dieses Vorhaben wird mittels POP realisiert. POP ist ebenso wie SMTP ein textbasiertes Protokoll, das    nach    Aufbau    einer    TCP-Verbindung    über    Port    110    gesteuert    wird.    Nach Verbindungsaufbau  erhält  der  Client  eine  Begrüßungsmeldung  vom  Server.  Die  weitere Kommunikation  erfolgt  über  Kommandos  (siehe  Tabelle  3).  Diese  bestehen  aus  3  oder  4 Zeichen langen Kennwörtern und einem bzw. mehreren Argumenten mit bis zu je 40 Zeichen. Die Antworten enthalten einen Status-Indikator. Es wird unterschieden zwischen zwei Status- Indikatoren: Positiv (+OK), Negativ (-ERR). Die  POP-Verbindung  durchläuft  mehrere  Sitzungsstufen.  Nach  der  Begrüßungsmeldung beginnt   der   „Authorization   State“.   Erfolgt   eine   positive   Benutzer-Identifizierung   und Authentifizierung  geht  die  Sitzung  in  den  „Transaction  State“  über.  Jetzt  werden  die Operationen zum Bearbeiten der Mails ausgeführt, bis der Client die Verbindungsauflösung (QUIT) anfordert. Nun beginnt der „Update State“ in dem der Server die TCP-Verbindung beendet und die angeforderten Änderungen ausführt.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: Mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... und Wohnungseigentumsgesetz
von Helmut Köhler
Siehe auch:
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